Eisenbahnbrücken in Deutschland



Brücken in Baden-Württemberg

Nagoldbrücke Unterreichenbach, 1874

Sonderseite mit Eisenbahnbrücken in Baden-Württemberg



Brücken in Bayern

Mangfallbrücke Gmund

Die erste Eisenbahnbrücke über die Mangfall hat einen einzelnen Betonbogen.

Altmühlbrücke Gunzenhausen

Die Eisenbahnbrücke über die Altmühl hat mehrere Stein- und Stahlbetonbögen.

Länge rd. 150 m

Mainbrücke Erlenbach-Wörth

Die eingleisige Brücke hat einen durchgehenden Stahlbalken über 4 Felder. Auf Oberstrom ist ein Geh- und Radweg angebracht.

Länge rd. 200 m

Mainbrücke Hasloch

Die eingleisige Brücke hat einen Fachwerkträger. Auch sie hat auf Oberstrom einen Geh- und Radweg.

Länge rd. 260 m

Mainbrücke Miltenberg

Die Brücke hat einen Parabelträger über der Hauptöffnung und parallelgurtige Fachwerkträger über den Seitenöffnungen.

Maintalbrücke Nantenbach, 1993

Die Brücke des Neubaustreckenabzweigs Würzburg - Frankfurt hat abweichend von den anderen zeitgleich erstellten Brücken eine Betonfahrbahn auf einem gevouteten Stahlfachwerk.

Länge 694 m, Weite 208 m.

Maintalbrücke Gemünden, 1982-1984

Die 299 m lange Hauptbrücke ist als Rahmenbrücke ausgebildet. Sie war die am weitest gespannte Eisenbahnbrücke der Welt aus Spannbeton. Ihre Pfeiler sind V-förmig. Die 330 m und 184 m langen Vorlandbrücken haben durchlaufende Balken mit Feldweiten zwischen 52 m und 55 m.

Länge 799 m, Weite 135 m.

Maintalbrücke Veitshöchheim, 1984-1986

Die Brücke hat über der Hauptöffnung einen Stabbogen aus Stahlbeton mit Versteifungsträgern aus Spannbeton.

Der polygonale Bogen wurde im freien Vorbau hergestellt.

Die seitlichen Talbereiche werden auf 7 bzw. 15 Feldern mit Feldweiten zwischen 40 m und 62 m gequert. Mit der zu verschiebenden Überbaulänge von insgesamt 1262 m wurde ein Weltrekord aufgestellt.

Länge 1262 m, Weite 162 m, Höhe 32 m, Breite 14 m

Mainbrücke Würzburg

Die zweigleisige Brücke hat einen Stahlbalken über 4 Felder.

Mainbrücke Kitzingen

Die zweigleisige Brücke hat einen Stahlbalken über 5 Felder sowie 2 Bogenrandfelder.

Länge rd. 260 m

Mainbrücke Schweinfurt

Die Schweinfurter Eisenbahnbrücke hat 2 Trapez-Fachwerkträger über den Main und das Schleusenbecken sowie 4 gemauerte Vorlandbogen.

Illerbrücke Kempten

In Kempten führen 2 nahezu identische Brücken über die Iller. Sie sind aus unbewehrtem Beton und haben 4 Öffnungen.

Während die breitere Brücke seit 1969 dem Straßenverkehr dient, wird die schmalere, zweigleisige Brücke noch immer für die Eisenbahn genutzt.

Länge 155 m, Weiten 21,6 - 21,6 - 63,8 - 21,6 m, Höhe 37 m.



Brücken in Hamburg

Oberhafenkanalbrücke

Die Brücke hat über der Hauptöffnung einen Stabbogen mit abgehängter Fahrbahntafel. Durch die Krümmung der Trasse ergeben sich schiefwinklige Anschlüsse der seitlichen Deckbalken.

Länge 323 m, Weite 87,7 m.



Brücken in Hessen

Lahntalbrücke Limburg, 2001

Der Überbau besteht aus einem durchlaufenden einzelligen Hohlkasten, der sich über der Lahn auf einem Spannbetonbogen aufstützt.

Länge 438 m, Weite 116 m, Höhe 44 m, Breite 14 m.

Lahntalbrücke Aumenau

Die zweigleisige Eisenbahnbrücke führt unterhalb von Aumenau in schiefem Winkel über die Lahn. Sie hat einen zweifeldrigen Trapezträger.

Lahnbrücke Weilburg

Die zweigleisige Brücke hat auf Oberstrom zwei einfeldrige Fachwerkträger und auf Unterstrom einen über zwei Felder durchlaufenden Fachwerkträger.

Auf Unterstrom befindet sich eine Gehbahn.

Wälsebachbrücke bei Kirchheim, 1986-1988

Der Baugrund ließ die für die Eisenbahn-Neubaustrecke standardmäßige Bauart einer Balkenbrücke mit Einfeldträgern nicht zu, weshalb eine Konstruktion mit vier Bögen mit aufgeständerter Fahrbahn zur Ausführung kam.

Länge 676 m, Weite 127,5 m.

Willinger Viadukt, 1914-1917

Der eingleisige Viadukt hat 11 Bogen. Über den Pfeilern und den Bogenzwickeln befinden sich jeweils 3 Sparbögen.

Der Viadukt wurde 2003-2004 generalüberholt.

Länge 294 m, Weite 11 x 21,7 m, Höhe 31 m, Breite 5,2 m



Brücken in Niedersachsen

Huntebrücke Oldenburg, 1961

Die zweigleisige Brücke hat 2 Klappen aus Stahl.

Länge 70 m, Breite 12,6 m.



Brücken in Nordrhein-Westfalen

Hamm-Neusser Eisenbahnbrücke, Düsseldorf, 1986-1988

Die Brücke ersetzte die König Wilhelms-Rhein-Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1870 bzw. den 1913 erfolgten Umbau.

Die 4-gleisige Brücke ist die am weitest gespannte Eisenbahnbrücke am Rhein.

Der 385,5 m lange Fachwerkträger mit pfostenlosem Strebenfachwerk wird von einem 250 m weiten Stabbogen überspannt. Zwei Gleise verlaufen außerhalb des Fachwerkträgers. Länge 825 m, Weiten 135,5 - 250,0 m, Höhe 9 m, Breite 15,4 m.



Brücken in Rheinland-Pfalz

Lahnbrücke Lahnstein, 1968

Die letzte Brücke über die Lahn gehört zur rechten Rheintalstrecke.

Die Brücke hat einen Bogen über dem Fluss und einen Deckbalken über den rechten Flutbereich.

Weite 80 m.

Moselbrücke Koblenz-Güls, 1926/1948

Die zweigleisige Brücke hat 3 Felder mit je 64 m weit gespannten Stahlbogen und 2 Randbogen von je 17 m Weite aus Stahlbeton. Auf Oberstrom befindet sich eine Gehbahn.

Die Fundamente stammen zum Teil noch von der ersten Brücke aus dem Jahr 1878, die Betonpfeiler aus dem Jahr 1926.

Länge 266 m, Weiten 17 - 3 x 64 - 17 m.

Moselbrücke Koblenz, 1858/1918/1975

Die Brücke wurde für die Köln-Koblenzer Eisenbahn errichtet. Der nördliche Teil besteht aus 4 Steinbogen, der südliche Teil bestand aus einem Fachwerkträger auf Steinpfeilern. Die Eisenkonstruktion wurde im Jahr 1918 erneuert, im Jahr 1975 erfolgte ein kompletter Umbau. Die Eisenkonstruktion wich einer modernen Kastenform.

Länge 320 m.

Hallerbachtalbrücke, Neustadt (Wied), 1991-2001

Die Hallerbachtalbrücke ist die längste Brücke der Neubaustrecke Köln - Frankfurt.

Sie besteht aus einer Einfeldträgerkette aus einzelligen Hohlkästen aus Spannbeton mit konstanter Bauhöhe und auskragender Fahrbahnplatte.

Länge 992 m, Weiten 32 - 23 x 40 - 32 m.

Eisenbahnbrücke Worms, 1960

Die zweigleisige Brücke ersetzte die im Krieg zerstörte Fachwerkbogenbrücke aus dem Jahr 1900 bzw. die Ersatzbrücke aus dem Jahr 1948.

Die Strombrücke hat einen 327 m langen pfostenlosen Fachwerkträger über 3 Felder.

Die 589 m lange rechtsrheinische Vorlandbrücke hat 17 Fachwerkträger mit obenliegenden Gleisen.

Länge 915 m, Weiten der Strombrücke 104,4 - 118,3 - 104,4 m., Höhe 9 m.

Südbrücke Mainz, 1948-1949

Nach der Zerstörung der 1862 erbauten Brücke zum Kriegsende wurde die Eisenbahnbrücke mit 2 nebeneinanderliegenden parallelgurtigen Fachwerkträgern von 12 m Höhe und 424 m Länge auf gemeinsamen Pfeilern wiedererrichtet.

Die Fachwerkträger haben ein K-Fachwerk

Während die östlichen Brückentürme abgetragen wurden, blieben die westlichen Brückentürme bestehen.

Länge 1028 m, Weiten der Strombrücke 106,6 - 105,6 - 105,6 - 106,6 m,
Breite 12,6 m, Höhe 9 m.

Nordbrücke Mainz, 1954-1955

Die Eisenbahnbrücke ersetzte die 1904 errichtete Kaiserbrücke, die 3 bzw. 2 Fachwerkbogen über die beiden Rheinarme hatte.

Die heutige Brückenzug besteht aus zwei Fachwerkträgern mit untenliegenden Gleisen über die beiden Stromarme und einer Balkenbrücke mit obenliegenden Gleisen über der Insel Petersaue.

Länge 681 m, Weiten 94,5 - 108,7 - 110,0 m, 6 x 40,0 m, 119,6 - 117,5 m,
Breite 9,2 m, Höhe 9 m.



Brücken in Sachsen-Anhalt

Saalebrücke Bad Kösen

Die Brücke führt mit 4 Segmentbogen über die Saale und mit 3 weiteren Bogen über das Vorland.

Saalebrücke Saaleck, 1899

Bei Saaleck queren Straße und Eisenbahn jeweils dreimal die Saale.

Die östliche Bahnbrücke hat drei Bogen über der Saale und fünf weitere Bogen über das Flutgelände.

Herrenkrugbrücke Magdeburg, 1871

Die zweigleisige Brücke der Strecke Berlin-Magdeburg hat über der Elbe parallelgurtige Fachwerkträger mit untenliegenden Gleisen.

Länge 671 m, Weiten der Strombrücke 85,5 - 85,5 - 135,1 - 85,5 - 85,5 m, Höhe 9 m.