Donau Teil 1
Brücken von Donaueschingen bis Tuttlingen



erste Donaubrücke, Donaueschingen, 1976

Die Brücke der Bundesstraße B 27 am Zusammenfluss von Brigach und Breg ist die erste Brücke über die Donau.

Sie hat einen Hohlkasten aus Spannbeton mit konstanter Bauhöhe über 3 Felder.

Länge 104 m, Weite 40 m

Donaubrücke Pfohren, Donaueschingen, 1961

Die Ortsbrücke über die Donau in Pfohren hat einen zweistegigen gevouteten Plattenbalken aus Spannbeton über drei Felder.

Länge 98 m, Weite 37 m

Donaubrücke Pfohren, Donaueschingen, 1983

Die Brücke der Bundesstraße B 31 quert die Donau und die Eisenbahn in einem leichten Bogen.

Der Überbau besteht aus drei Hohlkästen aus Spannbeton, die auf Pfeilern mit ausgeprägten Hammerköpfen aufliegen.

Länge 295 m, Weite 33 m

alte Donaubrücke Neudingen, Donaueschingen1951

Die Brücke im Ortsteil Neudingen hatte einen gevouteten Balken über 3 Felder.

Länge 41 m, Weite 11 m, Breite 6,5 m

neue Donaubrücke Neudingen, Donaueschingen, 2014

Die alte Brücke wurde durch einen Neubau mit einem zweistegigem Plattenbalken über ebenfalls drei Felder ersetzt.

Länge 46 m

Donaubrücke Gutmadingen, Geisingen

Die einspurige Brücke hat drei mit Holzbalken belegte Felder.

Die Pfeilerwände bestehen aus sieben senkrecht stehenden Holzbalken.

Länge 36 m, Weite 9 m

Donaubrücke Gutmadingen - Geisingen, 1971

Die Bundesstraße quert die Donau zwischen Gutmadingen und Geisingen in schiefem Winkel auf einer leicht gekrümmten Balkenbrücke mit einem Hohlkasten aus Spannbeton.

Länge 265 m, Weite 44 m

Eisenbahnbrücke Geisingen, 1919

Die erste Eisenbahnbrücke über die Donau hat zwei nebeneinanderliegende einfeldrige Trapezfachwerkträger, wobei ein Überbau mit einem oberen Windverband versehen ist.

Länge 60 m, Weite 56 m, Höhe 4 m, Breite 11,8 m

Ortsbrücke Geisingen, 1952

Die Brücke hat drei Öffnungen mit Bogenscheiben aus Stahlbeton.

Länge 98 m, Weite 31 m

Wirtschaftswegbrücke Hausen, Geisingen

Die einspurige Brücke dient dem landwirtschaftlichem Verkehr. Sie hat einen Spannbetonbalken über drei Felder.

Länge 77 m

Donautalbrücke Geisingen, 1972

Die Autobahnbrücke der A81 hat zwei getrennte Überbauten aus zweistegigen Plattenbalken. Jeder Überbau wird von 8 x 2 rechteckigen Pfeilern gestützt.

Länge 318 m, Weite 37 m, Breite 28,5 m bis 37,5 m

Donaubrücke Hausen, Geisingen, 1974

Die Brücke der Bundesstraße B 311 kreuzt die Donau und die Eisenbahn im schiefen Winkel.

Ihr Überbau besteht aus einem Hohlkasten aus Spannbeton mit konstanter Bauhöhe über 8 Felder.

Länge 305 m, Weite 63 m

Eisenbahnbrücke Hintschingen, Immendingen, 1889

Die Kanonenbahn von Immendingen über Blumberg nach Waldshut quert die Donau auf einer dreifeldrigen Brücke mit Fachwerkträgern. Das Mittelfeld wird mit einem Halbparabelträger, die beiden Seitenfelder mit parallelgurtigen Fachwerkträgern überspannt.

Länge 61 m, Weiten 15,5 - 25,8 - 15,5 m, Breite 4,8 m

Alte Donaubrücke Hintschingen, Immendingen

Die alte Donaubrücke am ehemaligen Bahnhof Hintschingen ersetzte eine Holzbrücke aus dem Jahr 1775, die 1896 durch ein Hochwasser zerstört wurde.

Die baufällige Brücke wurde 2018 abgerissen. Sie wird durch eine neue Radwegbrücke ersetzt.

Donaubrücke Hintschingen, Immendingen 1980

Die Brücke für den Ortszubringer nach Hintschingen ist leicht gekrümmt und geneigt.

Sie hat einen Hohlkasten aus Spannbeton über drei Felder.

Länge 114 m, Weite 39 m

Schindelbrücke Zimmern, Immendingen, 1947

Die erste Brücke von Zimmern wurde 1784 erbaut und 1799 durch die Franzosen zerstört. 1825 wurde die Brücke wieder neu errichtet.

Nach der Zerstörung zum Kriegsende 1945 wurde die Brücke 1947 in äußerlich ähnlicher Form, aber in einer anderen Bautechnik wieder errichtet.

Schindelbrücke Zimmern, Immendingen, 1916

Die Brücke brannte im September 2015 vollständig ab. Als wichtige Verbindung zwischen Immendingen und Hintschingen und Bestandteil des Donauradwanderwegs wurde sie 2016 nach altem Vorbild, jedoch wiederum in neuer Technik wieder hergestellt.

Länge 26 m

Donaubrücke Immendingen

Die Eisenbahnbrücke und die Brücke der Güterbahnhofstraße führen nebeneinander in geringer Höhe über die Donau.

Die Straßenbrücke hat einen Betonbalken über 3 Felder.

Länge 80 m

Eisenbahnbrücke Immendingen, 1966

Die zweigleisige Eisenbahnbrücke der Schwarzwaldbahn hat Vollwandträger aus Stahl über drei Felder.

Länge 71 m, Weite 26 m

Donausteg Immendingen, 1991

Der mit einem Walmdach gedeckte einfeldrige Steg hat Pfostenfachwerkträger mit zur Mitte fallenden Streben.

Länge 36 m

Donaubrücke Immendingen, 1960

Die untere Donaubrücke von Immendingen hat einen Hohlkasten aus Spannbeton über drei Felder.

Länge 103 m, Weite 34 m

Donausteg Immendingen

Der Radwegsteg unterhalb von Immendingen hat Stahlbetonträger äber zwei Felder.

Länge 48 m

Bundesstraßenbrücke Möhringen, Tuttlingen, 1954

Die Bundesstraße führt südwestlich von Möhringen mit einer leichten Krümmung über die Donau.

Sie hat einen Hohlkasten aus Spannbeton über drei Felder.

Länge 97 m, Weite 33 m, Breite 11 m

Donaubrücke im Anger, Möhringen, Tuttlingen, 1959

Die gekrümmte Brücke im Anger hat einen zweistegigen Plattenbalken über drei Felder.

Länge 88 m, Weite 29 m, Breite 9,4 m

Ortsbrücke Möhringen, Tuttlingen, 1956

Die Brücke im Osten des Ortes hat einen dreistegigen Plattenbalken über drei Felder.

Auf Unterstrom hat sie eine mit Streben abgestützte verbreiterte Fahrbahn für den Radweg.

Länge 70 m, Weite 26 m, Breite 8,5 m

Eisenbahnbrücke Möhringen, Tuttlingen, 1981

Die eingleisige Donautalbahn quert die Donau im schiefen Winkel.

Der Hohlkasten aus Spannbeton läuft über drei Felder.

Länge 128 m, Weite 42 m, Breite 6,9 m

Fußgängersteg Tuttlingen, 1961

Der obere Steg in Tuttlingen hat einen 37 m langen Betonbalken über drei Felder und eine 7 m lange Treppe auf der rechten Niederuferseite.

Länge 45 m, Weite 11 m

Radwegsteg Tuttlingen, 1952

Der Radwegsteg oberhalb der Eisenbahnbrücken hat einen 37,2 m langen Betonbalken über drei Felder und eine 22,5 m lange Rampe auf der rechten Donauseite.

Länge 60 m

Gäubahnbrücken Tuttlingen, 1929

In Tuttlingen führen nebeneinander 3 bauartähnliche eingleisige Eisenbahnbrücken über die Donau: Die zwei oberen, talaufwärts gekrümmten Brücken dienen der Gäubahn, die untere, talabwärts gekrümmte Brücke dient der Donautalbahn.

Die Brücken der Gäubahn haben jeweils zwei einfeldrige Vollwandträger aus Stahl sowie kurze Betonbalken über die Uferwege.

Länge 74 m, Weite 31 m

Donautalbahnbrücke Tuttlingen, 1933

Die Brücke der Donautalbahn hat zwei einfeldrige Vollwandträger aus Stahl sowie kurze Betonbalken über die Uferwege.

Auf Oberstrom hat sie noch einen Gehsteig auf Untergurthöhe.

Länge 72 m, Weite 32 m

Bundesstraßenbrücke II, Tuttlingen, 2014

Im Zuge des vierspurigen Ausbaus wurde oberhalb der bestehenden Brücke eine neue Brücke für die Richtungsspuren Süd erstellt.

Sie hat einen einstegigen Plattenbalken über die beiden Flussfelder und Vollplatten mit geringerer Bauhöhe über die beiden Randfelder.

Länge 88 m, Weite 36 m, Breite 12,7 m

Bundesstraßenbrücke I, Tuttlingen, 1958

Die leicht gekrümmte Brücke der Bundesstraße B 14 hat über der Donau zwei nebeneinanderliegende Hohlkästen aus Spannbeton über zwei Felder.

Über die Uferwege schließen sich kurze Balkenfelder an.

Länge 82 m, Weite 36 m, Breite 16,3 m

Sängersteg Tuttlingen

Zur Erschließung des Parkbereichs auf dem linken Donauufer wurden drei Fußgängerbrücken erbaut.

Die obere Brücke beim Stadtgarten hat ein Holzfachwerk und ist gedeckt.

Länge 61 m, Weite 35 m

Poststeg, Tuttlingen, 1998

Der mittlere Steg hat einen Stahlbalken mit zwei weiten Öffnungen über der Donau und dem Uferbereich sowie über drei Randfelder zum linken Damm.

Länge 96 m, Weite 35 m

Rathaussteg, Tuttlingen, 1994

Die untere gedeckte Brücke hat ein Ständerfachwerk mit zur Mitte hin fallenden, an dem Auflager mit steigenden Streben. Im Gegensatz zum Sängersteg hat sie zwei Verbreiterungen, die durch die hier geänderte Dachkonstruktion den Charakter kleiner Pavillions haben.

Länge 68 m, Weite 32 m

Grossbruck, Tuttlingen, 1913-1914

Die Brücke hatte bei ihrer Erbauung ein integriertes Wehr. Aus dieser Zeit stammen noch die Bedienhäuschen auf den Pfeilervorbauten.

Nach der Neuerrichtung des Wehres wurde die Brücke 1985 umgebaut und 2006 umfänglich saniert. Sie hat 4 Hauptfelder und ein kleines Randfeld auf der linken Seite für den Radweg.

Länge 60 m, Weite 11,5 m

Wöhrdenbrücke, Tuttlingen, 1970

Die Wöhrdenbrücke ersetzte als zweite Straßenbrücke den 1893 erbauten Schlachthaussteg.

Sie hat einen Spannbetonbalken über zwei Felder.

Auf Unterstrom wurde 1998 ein weiterer Tragbalken für Radfahrer und Fußgänger hinzugefügt.

Länge 63 m, Weite 21 m

Steg am Stadion, Tuttlingen

Am Stadion führt ein mit Holzbohlen belegter Metallsteg mit zwei Feldern über die Donau. Am linken Ufer hat er eine rechtwinklig abknickende Rampe.

Länge 62 m, Weite 30 m

Steg Ludwigstal, Tuttlingen

Der Ludwigstaler Steg besteht aus zwei Betonauslegern.

Länge 82 m

Donaubrücke Ludwigstal, Tuttlingen

Die leicht gekrümmte Brücke quert die Donau im schiefen Winkel. Sie hat einen zweistegigen Plattenbalken über drei Felder.

Länge 80 m, Breite 10,5 m

Donaubrücke Nendingen, Tuttlingen, 1974

Die Brücke quert die Donau mit einem einstegigen Plattenbalken über zwei Felder.

Länge 53 m, Weite 26 m



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