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Stege und Fußgängerbrücken in der Schweiz
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Gedeckte Sitterbrücke Zweibruggen, 1787
Die einfeldrige, mit einem Walmdach gedeckte Holzbrücke hat ein polygonales Hängewerk
über 7 Felder mit dreifachem Strebenzug. Die oberen Querbalken tragen Inschriften.
Die beidseitige Bretterverschalung hat einen Bogenschnitt und auf jeder Seite drei Ochsenaugen-Öffnungen.
Länge 27 m, Weite 24,8 m, Breite 3,1 m m |
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Haggenbrücke bei St. Gallen, 1936-1941
Der Hochsteg verbindet den St. Galler Stadtteil Haggen über das tief eingeschnittene Sittertal
mit dem gegenüberliegenden Weiler Stein.
Er hat einen parallelgurtigen Fachwerkträger über 5 Felder mit obenliegender Gehbahn.
Der Steg war bei seiner Erbauung einer der höchsten Stege Europas.
Länge 356 m, Höhe 98 m |
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Sitter Hängesteg im Rechen, St. Gallen, 1882
Die Tragkabel des schmalen Hängestegs laufen über eiserne Portalrahmen.
Weite 65,6 m, Breite 1,2 m m |
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Alte Spiseggbrücke, Gaiserwald, 1779
Die mit einem Walmdach gedeckte Holzbrücke ist nach Art der Grubenmann'schen Brücken konstruiert.
Die Streben des Hängewerks sind aus 4 Balken zusammengesetzt.
Seit der Errichtung der neuen Betonbrücke im Jahr 1964 dient sie nur noch Radfahrern und Fußgängern.
Länge 45 m, Höhe 8 m, Breite 3,6 m |
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Kubelbrücke über die Urnäsch, Herisau - Stein, 1780
Die mit einem Walmdach gedeckte Brücke ist die letzte Brücke über die Urnäsch
vor ihrer Mündung in die Sitter. Wegen ihrer zahlreichen Inschriften auf den Querbalken wird sie
auch als "Sprechende Brücke" bezeichnet.
Sie wurde 1780 erbaut, nachdem 1778 ein Hochwasser alle Brücken und Stege der Urnäsch zerstörte.
Das Tragwerk besteht aus einem polygonen Hängewerk aus 5 Feldern.
Länge 32 m, Weite 30 m, Breite 2,8 m |
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Reusssteg an der Fellibachmündung
Für den 2007 erstellten Gotthardbahn-Wanderweg wurde ein Hängesteg
über die Reuss erbaut. |
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Reusssteg unterhalb von Gurtnellen-Wiler
Der Steg unterhalb von Gurtnellen-Wiler hat einen soliden Mittelpfeiler aus Naturstein. |
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Diedenbrücke Wassen, 1994
Die Brückentafel ist von 4 hakenförmigen, an den Brückenenden stehenden Pylonen abgehängt.
Weite 46 m |
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Reuss-Steg Wattingen
Unterhalb der oberen Wattinger Eisenbahnbrücke führt ein einfeldriger Fachwerksteg über die Reuss. |
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Haderli Brücke, Schöllenenschlucht bei Göschenen
Die alte Brücke mit den zwei unterschiedlichen Öffnungen wurde von zwei
Kantonen unterhalten. Der Name rührt von den Streitigkeiten über die
Unterhaltskosten her.
Nachdem die Brücke 1987 bei einem Unwetter
zerstört wurde, wurde sie erfreulicherweise wiedererrichtet. |
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Gipfelsteg auf dem Gemsstock
Der Gemsstock ist der Aussichtsberg von Andermatt.
Zu seinem Gipfel führt ein Hängesteg. Zugegebenermaßen
begnügte ich mich mit der Ansicht. |
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Tenndlenbrücke Hospental
Die auch als Römerbrücke bezeichnete Brücke führt mit einem Bogen über die
Furkareuss. |
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Saumpfadbrücke in Hospental
Neben der Brücke für die Kantonsstraße steht in Hospental noch die alte
Saumpfadbrücke über die Gotthard-Reuss. |
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Die erste Rhonebrücke
Bei Gletsch führt der erste Steg über die junge Rhone. |
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Die erste Rheinbrücke
Unterhalb des Toma-Sees, der geographischen Quelle des Rheins, steht die erste
Brücke in Form eines einfachen Betonbalkens. |
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Alte Russeintobelbrücke bei Somvitg
Über das Russeintobel, einer Seitenschlucht zum Vorderrheintal, führen 3
Brücken.
Die alte Brücke hat ein gedecktes Holzfachwerk. Sie dient nur
noch Fußgängern.
Länge 50 m. |
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Punt Traversa, Rofla-Schlucht, 2001
Oberhalb der oberen Autobahnbrücke in der Rofla-Schlucht wurde ein Hängesteg
über den Hinterrhein errichtet.
Länge 80 m, Weite 76 m, Breite 0,85 m. |
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Punt da Suransuns, Viamala-Schlucht, 1999
Unterhalb der Autobahnbrücke wurde für die Wanderer eine neue Flussquerung
über den Hinterrhein geschaffen. Der Steg ist eine Spannbandkonstruktion mit 4
Spannbändern, die mit Steinplatten belegt sind.
Länge 45 m, Weite 40 m, Breite 0,9 m. |
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2. Wildener Brücke, Viamala-Schlucht, 1738-1739
Im Gegensatz zur unteren Brücke (der sog. 1. Wildener Brücke) blieb die obere
von Christian Wildener erbaute Brücke beim Ausbau der Fahrstraße durch die
Schlucht erhalten. Die Brücke dient seither als Aussichtspunkt in die Schlucht. Sie
wurde 1988/1989 restauriert.
Höhe 68 m. |
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Kapellbrücke in Luzern, 1333
Die Brücke ist die älteste Holzbrücke Europas und das Wahrzeichen von
Luzern. Die ursprüngliche Länge betrug 285 m, aber im 19. Jahrhundert wurde
ihre Länge durch größere Kaibauten auf 200 m verringert. Nach einem Brand
vor einigen Jahren wurde sie wiederaufgebaut. Die Brücke hat 110 Dreieckstafeln
mit historischen Darstellungen. |
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Spreuerbrücke in Luzern
Die weniger bekannte Holzbrücke hat einen geknickten Verlauf und setzt sich aus
Holzbogen und Holzfachwerken über 4 Felder zusammen.
Sie wurde 1568
anstelle der durch ein Unwetter zerstörten Brücke von 1408 wieder aufgebaut und
1889 renoviert. |
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Ticinobrücken in Giornico
In Giornico teilt sich der Ticino in zwei Flussarme, die jeweils von einer mittelalterlichen
Steinbrücke überspannt werden.
Die Brücke über den linken Flussarm hat einen Bogen über dem Fluss und einen Bogen
über den Uferweg. |
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Die Brücke über den rechten Arm hat einen großen und einen kleinen Bogen.
Auf der Inselseite hat sie eine kleine Kapelle. |
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Alte Brennobrücke, Biasca
Die für den Autoverkehr gesperrte alte Brennobrücke hat mehrere Segmentbögen. |
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Ponte dei Salti im Verzascatal
Die mittelalterliche Brücke besteht aus zwei hohen Steinbogen mit starker
Kuppenausrundung. |
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Aaresteg Koblenz - Felsenau
Oberhalb der letzten Aarebrücke wurde eine Radwegbrücke erstellt. Das
Tragwerk besteht aus einem Röhrenfachwerk in Trogform.
Länge 180 m, Weite 2x 87,5 m. |
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Aaresteg Solothurn, 2007
Der neue Hängesteg führt westlich von Solothurn über die Aare.
Die Fahrbahntafel aus Stahlbeton ist von zwei leicht geneigten Pylonen abgehängt.
Länge 102 m, Weiten 15 - 72 - 15 m. |
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